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29.08.2018  |  Risiko Amalgamfüllung
Die EU-Verordnung, aus Umweltschutzgründen den Verbrauch von Quecksilber zu reduzieren, war im Juli Thema im Bundestag. Auch zur Frage der Belastung von Mensch und Natur durch Dental-Amalgam wurde durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) Stellung genommen. Um die Abwässer zu schützen, wird in Deutschland bereits seit 1993 die EU-Richtlinie weitestgehend umgesetzt. Laut BMG konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Studie einen Zusammenhang zwischen Amalgam und scheren Gesundheitsrisiken nachweisen. Zudem sei das Personal von Amalgam verwendenden Praxen einer vielfach höheren Belastung ausgesetzt, als der Patient an sich. Zwischen 2002 und 2016 gab es bei Zahnärzten bzw. ihren Mitarbeitern lediglich rund 25 Fälle von Erkrankungen, die durch Quecksilber oder deren Verbindungen hervorgerufen wurde. Laut BMG handelt es sich bei Amalgam „um ein anerkanntes und wissenschaftlich gut untersuchtes Füllungsmaterial" mit einer „hohen Lebensdauer". Nur rund 1 % aller Füllungen sind noch aus Amalgam – Tendenz sinkend. Ein Plan zur Verringerung des Einsatzes von Dental-Amalgam wird von der Bundesregierung bis zum 01.09.2019 erwartet.